Objekt:
Hervorgegangen aus dem 1998 gewonnenen, von der Stadt Nürnberg ausgelobten Wettbewerb, realisierte Günther Domenig, Protagonist der Grazer Schule und Vertreter des Brutalismus und Dekonstruktivismus, 2001 im nördlichen Kopfbau der unvollendeten Kongresshalle den öffentlichen Bau:
Ausstellungsort, Begegnungsstätte und Studienforum zur Erinnerung an den Nationalsozialismus und seiner Verbrechen.
Das Dokumentationszentrum nimmt unmittelbar Bezug auf die faschistische Architektur und durchbricht zugleich die alles beherrschende Monumentalität - Ein 130 Meter langer Speer aus Stahl und Glas durchbohrt Speers Machtdemonstration mit den rechten Winkeln und Achsen.
Neben der zentralen Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ gibt es Filmdiskussionen im Kinosaal und Bildungsangebote im Studienforum.
Quellen: Stadt Nürnberg, Bildungsangebot Dokumentationszentrum, 2013. Nürnberger Nachrichten Pressearchiv, Doku-Zentrum; 2001. artmagazine, Günther Domenig 1934-2012; 2012. www.domenig-wallner.at, Projekte & Wettbewerbe. nextroom, Was bleibt von der Grazer Schule?, 2011
> analyse(n) Rundgang Dauerausstellung mit Steg (pdf)
(2019) Matthias Lindner - Technische Hochschule Nürnberg. Architektur